Miteinander. Vor Ort. Für morgen.
Wir von der Wählergemeinschaft Bürger für Biblis werden unsere Gemeinde mit klarem Blick für die Bedürfnisse der Menschen, wirtschaftlicher Vernunft und dem Ziel, Biblis als lebenswerte, zukunftsfähige Heimat für alle Generationen weiterentwickeln.
Dabei stehen fünf Säulen im Mittelpunkt unseres kommunalpolitischen Handelns:
1. Wohnen, Bauen, Leben – Für ein Biblis, in dem alle Platz haben
·Die Gemeinde muss Zukunft für alle planbar machen.
·Dem demografischen Wandel muss adäquat begegnet werden. Dazu braucht es insbesondere auch Angebote wie betreutes Wohnen und barrierearme kleinere Wohneinheiten.
· Auch junge Menschen und Familien sollen mit bezahlbarem Wohnraum unterstützt werden.
·Bezahlbarer Wohnraum ist kein Luxus, sondern Voraussetzung für Lebensqualität. Deshalb setzen wir in neuen Baugebieten auf Angebote für verschiedene Bedarfe. Einzelhäuser, Doppelhaushälften und Mehrfamilienhäuser mit modernen Konzepten. Wir sind offen für innovative Wohnformen wie Mehrgenerationenhäuser oder Clusterwohnungen mit gemeinschaftlich nutzbaren Bereichen.
· Mit intelligenter Nachverdichtung und der Aktivierung leerstehender Immobilien schaffen wir zusätzlichen Wohnraum – ohne neue Flächen zu versiegeln. Hier hat Biblis noch einige Potentiale, die es zu nutzen gilt. Die gemeindeeigenen Immobilien müssen fachmännisch begutachtet werden, damit richtungsweisende Entscheidungen getroffen werden können.
·Mittelfristig möchten wir erreichen, dass die Gemeinde Wohn- und Bauprojekte in Eigenregie planen und umsetzen kann. Dazu gibt es verschiedene Ansätze, die durchdacht werden müssen.
·Bedarfsgerechte Betreuungsangebote für Kinder müssen adäquat und mit Blick in die Zukunft geplant werden. Hierdurch unterstützen wir junge Familien.
·Biblis verfügt über eine sehr gute Infrastrukturanbindung und Versorgung. Diese Attraktivität kann noch ausgebaut werden. Die Erweiterung der P+R-Anlage (Parkplatz am Rübgarten) soll bedarfsgerecht erfolgen.
·Wir denken Mobilität mit: Abschließbare Fahrradboxen an der P+R-Anlage fördern den Umstieg auf den ÖPNV. Der Ausbau von Fahrradwegen und die Erhöhung der Sicherheit für Fahrradfahrer sind weitere Ziele.
· Die ärztliche Versorgung muss sichergestellt werden. Neben der Akquise von Hausärztinnen oder Hausärzten ist eine Verortung der Praxis an einem gut erreichbaren Ort wie etwa hinter dem Bahnhof an der P&R-Anlage entscheidend.
2.Lebensqualität und Gemeindeentwicklung – Räume für Gemeinschaft schaffen
· Wir wollen die Großgemeinde Biblis als lebenswerte Gemeinde mit hoher Aufenthaltsqualität weiterentwickeln.
·Der alte Friedhof in Biblis soll zu einer attraktiven Freizeit- und Ruhefläche werden – ein Ort für Erholung und Begegnung. Der Charakter des Parks soll beibehalten werden.
·Das Areal um den Gemeindesee soll mit weiteren Angeboten als Freizeit- und Begegnungsort für alle Generationen weiterentwickelt werden.
·Der Rathausplatz in Biblis soll als zentraler Veranstaltungsort belebt werden In Wattenheim soll ebenfalls ein zentraler Platz entstehen und der Platz in Nordheim soll qualifiziert werden. Barrierefreiheit als Grundstein sozialer Teilhabe ist dabei unerlässlich.
·Die Bespielung soll allen mit guten Ideen offenstehen. Wir unterstützen einen Kulturbeirat, der grundsätzlich mit Bürgerinnen und Bürgern besetzt sein soll und bei dem die Politik nur eine unterstützende Rolle einnimmt.
·Der Skatepark in der Pfaffenaue wird ein wichtiger Ort für Kinder- und Jugendliche werden. Die Ideen für die Nutzung der angrenzenden Flächen sollen durch die Nutzerinnen und Nutzer entwickelt werden, ohne Vorgaben oder Einmischung der ‚Großen‘. Jugendarbeit vor Ort ist dabei ein wichtiger Baustein.
· Wir schaffen beschattete Ruheplätze in allen Ortsteilen, die zum Verweilen einladen.
· Schulwege sollen durch verschiedene Maßnahmen sicherer werden.
·Die Friedhöfe in Biblis, Wattenheim und Nordheim benötigen ein modernes und bedarfsgerechtes Konzept,damit sie die Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger erfüllen können. Barrierefreiheit der Freiflächen und Kapellen ist hier ein wichtiges Thema.
·Biblis, Wattenheim und Nordheim können eine reichhaltige Historie aufweisen. Diese gilt es zu pflegen, zu erhalten und zugänglich zu machen. Viele Kulturvereine sind hier federführend und wegweisend. Historische Gebäude erhalten, Geschichte durch Informationstafeln vor Ort erlebbar machen und vieles mehr sind Aufgaben, denen mit Kreativität und Ehrgeiz begegnet werden muss.
·Die Stärkung von Biblis als ‚Marke‘ ist uns ebenso wichtig wie eine strategische Fördermittelstelle im Rathaus, um Projekte effizient umzusetzen.
3. Sport, Soziales und Kultur – Gemeinschaft leben und fördern
·Wir treiben die Umsetzung eines realistischen Sportstättenkonzepts voran. Das zu erarbeitende Sportstättenkonzept soll zeitnah in die Umsetzung kommen.
·Unsere Vereinsförderung wird transparent, verlässlich und flexibel – mit Zuschüssen, Infrastruktur und projektbezogener Hilfe.
·Wir stärken die Rolle von Biblis in der Bildungskommune Bergstraße und fördern darüber hinaus weitere Bildungsangebote für alle Generationen.
·Städtepartnerschaften wollen wir weiterentwickeln und lokale Künstler und Kulturinitiativen gezielt fördern. Ein besonderer Fokus soll dabei der Kinder- und Jugendarbeit gelten.
·Wir unterstützen aufsuchende Jugendarbeit in der Kommune, zum Beispiel am Skaterpark.
·Mit Kunst im öffentlichen Raum und einem lebendigen Stadtbild fördern wir Identität und Kreativität.
4. Bürgernähe und Transparenz – Politik zum Mitmachen
· Wir stehen für eine Politik auf Augenhöhe, die sich an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientiert.
·Politische- und Verwaltungsvorgänge müssen für die Bevölkerung nachvollziehbarer werden. Dazu muss Informationsbeschaffung niederschwellig möglich sein. Eine einfache ‚Bürger-App‘ und die Liveübertragung von Sitzungen sind hierzu geeignete Mittel. Runde Tische fördern die direkte Kommunikation.
·Mit Ortsbegehungen, öffentlichen Fraktionssitzungen und der Beteiligung aller Bevölkerungsgruppen schaffen wir echte Mitsprache.
·Dialog und konstruktive Diskussion müssen in der kommunalpolitischen Arbeit wieder in den Fokus gerückt werden. Dafür braucht es eine Grundstimmung in der Gemeindevertretung, die gesunde Zusammenarbeit fördert und fordert. Nur auf konstruktiven Diskussionen basierende Beschlüsse können auch genug Bestand haben, um dauerhafte Verbesserung des Alltags in der Gemeinde herbeiführen zu können.
5. Wirtschaft – regional, zukunftsfähig, vernetzt
· Wir fördern Existenzgründungen, Handwerksbetriebe und Kleinunternehmen – das Rückgrat unserer Gemeinde.
·Gewerbegebiete müssen Platz bieten nicht nur für große Betriebe, sondern insbesondere auch für Dienstleister, Handwerksbetriebe oder auch Gründungsbetriebe. Wir fordern flexible Gewerbeflächen (Rasterflächen) für individuelle Anforderungen – von klein bis groß.
·Gewerbe ist mehr als nur vermeintliche Steuereinnahmen und kann mit der richtigen Umsetzung einen hohen Mehrwert für die Gemeinde bieten.
· Auch bereits bestehendes Gewerbe innerhalb der Gemeinde muss Beachtung und Unterstützung finden. Verwurzelte Unternehmen leisten einen wichtigen Beitrag zum Zusammenleben in der Gemeinde. Die Bedürfnisse bestehender Betriebe werden bei der Entwicklung und Infrastruktur mitgedacht.
·Das Gebiet „Am Werrtor“ kann nicht in seinem jetzigen Zustand verweilen. Eine Gesamtbetrachtung und zu formulierende Strategie der Zukunft der Gemeinde muss alle relevanten Punkte umfassen und nicht Unbequemes liegen lassen.
·Die Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Bergstraße und eine klare Strategie stärken den Wirtschaftsstandort.
Unser Versprechen: Gemeinsam. Ehrlich. Engagiert.
BFB steht für parteiunabhängige, sachorientierte Kommunalpolitik.
Wir setzen uns mit Herz und Verstand für alle Bürgerinnen und Bürger ein – transparent, offen und ohne ideologische Scheuklappen.
Biblis braucht keine Versprechen von oben – Biblis braucht Menschen vor Ort, die handeln.